Zum Gruß und Gedenken an den langjährigen Förderer der Trachtensache und Protektor des Chiemgau-Alpenverbandes Benedikt Freiher von Cramer-Klett, sowie an die verstorbenen Vereinsmitglieder im Vereinsjahr senkte sich die Fahne der Hohenaschauer Trachtler am Grabe des Barons von Cramer-Klett am Schloss von Hohenaschau.

Pfarrer Johannes Palus und Diakon Philipp Werner begrüßten zuvor zahlreiche Mitglieder des Trachtenvereins „D´ Griabinga“ Hohenaschau beim Jahrtag des Vereins in der reich geschmückten Schlosskapelle Hohenaschau. „Wir gedenken der zehn Mitglieder des Vereins, die im vergangenen Jahr verstorben sind. Wir bitten um Kraft und Mut, um das übertragene Erbe von Tracht und Brauchtum an unsere Kinder, unsere Jugend und andere Menschen, die das wollen weitergeben zu können.

Ein Trachtenverein ist dank seiner jungen Mitglieder auch mit über 130 Jahren noch jung, die Idee das heimatliche Brauchtum zu pflegen und sich stets seiner Herkunft bewusst zu sein, wird niemals alt und überlebt sich nicht; sie wird immer wieder von den Alten an die Jugend weitergegeben und pflanzt sich weiter fort durch die Jahrzehnte“, erinnerte Vorstand Claus Reiter die Mitglieder des Trachtenvereins „D´Griabinga“ Hohenaschau an die Herkunft der Trachtenidee in Aschau; „wir danken der Familie Cramer-Klett für die Unterstützung des Vereins durch die langen Jahre seiner Geschichte, unser Jahrtag ist dagegen noch jung, erst 16 Jahre gibt es den Griabinga-Vereinsjahrtag“.

Die Einkehr gehört zum Kirchgang: Im Alpengasthof „Brucker“ zu Füßen des Schlosses von Hohenaschau feierte der drittälteste Trachtenverein in Bayern danach den weltlichen Teil seines Jahrtags.